Licht an – Kamera läuft


Wie bei jedem neuen Clou-Gesicht geht die altbekannte Einstiegsaufgabe auch an mir nicht vorbei. Willkommen in Woche drei – Kamera läuft.
Es wird warm! Draussen, aber auch in unserem Sitzungszimmer, welches kurzerhand zum orange-rotem-Studio umfunktioniert wurde. In einem 10-Minuten-pro-Person Speed-Dating durfte ich alle Cloulis einmal vor der Linse haben.
Für die Umsetzung schwelgte ich in Erinnerungen: Zwischen Kinderzimmer, Kabelsalat und meiner ersten Kamera, die ich «zusammen» mit meiner Mama gekauft habe. Sie griff zum Portemonnaie, ich zum Auslöser. Ein fairer Deal, finde ich bis heute.
Damals brauchte es weder Studio noch grosses Setup. Die geblümte Bettdecke wurde zum Hintergrund, eine Lichterkette zum Beleuchtungskonzept. Mehr war gar nicht nötig. Wahrscheinlich begann genau dort meine Faszination dafür, aus vermeintlich gewöhnlichen Dingen Bilder entstehen zu lassen, die irgendwie nach mehr aussehen.
Für die Einstiegsaufgabe wollte ich genau dieses Gefühl wieder aufgreifen – spontan, improvisiert und ohne grosses Tamtam. Also wurde nicht stundenlang Equipment organisiert, sondern erstmal das Schlafzimmer durchsucht. Fündig wurde ich bei meiner Sonnenuntergangs-Nachttischlampe. Mit ihrem warmen Licht entstanden Portraits, die weniger nach klassischem «Teamfoto» aussehen und mehr nach meinem ersten Eindruck der Cloulis: Warm, unkompliziert und immer für ein Spässli zu haben.
Gute Bilder müssen nicht zwingend dort entstehen, wo alles perfekt ist. Manchmal reicht eine Lampe vom Nachttisch, ein bisschen Neugier – und Leute, die Lust haben, sich auf Ideen einzulassen.
Ich freue mich jedenfalls auf alles, was noch kommt und was ich mit meinen neuen Arbeitsgspändli erleben darf. Auf schnittige Designs, spannende Pausengeschichten, feine To-Good-To-Go-Snacks und leckere Fürobe-Bier.
Cheers!







Du hast genug gelesen und sehnst dich nach mehr Bildern?




























































